Freiheit, Westergitarre und Abenteuer nicht nur in der Prärie. Der Western-Look hebt sich wohltuend vom Business-Einheits-Grau ab. In Zeiten in denen Jeans salonfähig sind, darf es auch mal etwas mehr sein. Dabei bedarf es nicht eines simplen rauen Stils Marke Revolverman oder Pocahontas. Es geht auch feiner. Und dafür braucht es nicht extra Reitstunden oder gar Rodeotrainings.
Der Western-Look überzeugt durch facettenreiche Ideen, stilistisch abgestimmte Accessoires und eben Anderssein. Zeigen Sie Ihre freiheitsliebende Seele und die Aufbruchstimmung der wagemutigen Westler. Dazu müssen Sie weder Cowboy noch Indianer sein, selbst Lasso und Sporen können Sie getrost vergessen. Es müssen auch nicht immer Fransen sein, der Western-Look spricht auch ohne Lederchaps (diese wohlbekannten Beinlinge zum Schutze des Reiters vor Dorngestrüpp) interessante Bände.
Es ist wie in der Cocktail-Bar: Die Mischung macht den Unterschied. Die Arrangements wirken überzeugend und dabei edel sowie durchaus als “Eyecatcher”, selbst im Business. Welche Frau hat sich noch nicht für Stiefel begeistern können und jetzt diese hier. Veredelte Cowboyboots (natürlich ohne die nur für den Film tauglichen Sporen) zum langen lässigen Rock unter der Anwaltsrobe – das wäre doch mal anders. Karierte Holzfällerhemden sind allenfalls zu simpel aber ein dezentes Karo und dazu ein sogenanntes Bolo-Tie (die kunstvoll geflochtene Lederschnur mit einem dezent schmückenden Silberhalter als Krawattenersatz) unter dem mal anders geschnittenen Jackett – das dürfen Sie nicht nur, das sind Sie. Der Western-Look ist nicht nur Fashion, er ist Lebensgefühl. So soll Mode sein – persönlich und individuell. Dieses Feeling darf auch mal etwas robuster und rustikaler daherkommen, aber nie so also ob Sie gerade auf einer Ranch zum Bullriding angeheuert hätten. Der Western-Look hat seine Wirkung – zeigt Aufgeschlossenheit und einen Hauch von Abenteuerlust.












